Foto eines Filters einer Dialysemaschine

Dialysezentrum Station 06B

Die Medizinische Klinik für Nephrologie CBF der Charité – Universitätsmedizin Berlin informiert auf dieser Seite über die Dialyseabteilung der Klinik.

+49 30 450 514 682

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Auf der Dialysestation am Campus Benjamin Franklin werden Patienten und Patientinnen stationär und teilstationär versorgt. Es stehen 10 Dialyseplätze zur Verfügung, auf denen etwa 7.000 Dialysen pro Jahr durchgeführt werden. Hierbei werden alle modernen Dialyseverfahren angewendet.

Ein kompetentes Team aus

  • Ärztinnen und Ärzten,
  • Dialysefachpflegekräften sowie
  • Ernährungsberaterinnen und Ernährungsberatern kümmert sich um die Patientinnen und Patienten.

Betreut werden auch Peritonealdialysepatienten mit allen gängigen Verfahren. Hierzu zählen

  • Patienten, die eine chronisch-ambulante Peritonealdialyse (CAPD) durchführen, und
  • Patienten, die Cycler-gestützte Peritonealverfahren (APD) benötigen.

Des Weiteren bildet die Klinik für Nephrologie CBF mit der Gefäßchirurgie und der interventionellen Angiologie das interdisziplinäre Shuntzentrum.

Für die standardisierte Implantation von Peritonealdialysekathetern wurde ebenfalls ein spezialisiertes Team zusammengestellt. Es besteht aus speziell geschulten Ärztinnen und Ärzten aus der Nephrologie und Chirurgie sowie in Peritonealdialyse erfahrenen Pflegekräften.

Dialyseverfahren

Intermittierende Dialyseverfahren

  • Hämodialyse (HD)
  • Hämodiafiltration (HDF) im Prädilutions- und Postdilutionsmodus
  • Hämofiltration (HF)
  • Plasmapherese (PP)
  • Immunadsorption (IA) mit regenerierbaren und nicht-regenerierbaren Säulen
  • Lipidapherese (LA)
  • Rheopherese (RP)
  • "Sustained Low Efficient Dialysis" (SLED)
  • "High molecular Cut Off Dialyse" (HCO)

Kontinuierliche Dialyseverfahren

  • kontinuierliche veno-venöse Hämofiltration (CVVH)
  • kontinuierliche veno-venöse Hämodialyse (CVVHD)
  • kontinuierliche veno-venöse Hämodiafiltration (CVVHDF)
  • "Slow Continuous Ultrafiltration" (SCUF)

Peritonealdialyse

  • kontinuierliche ambulante Peritonealdialyse (CAPD)
  • automatisierte Cycler-unterstützte Peritonealdialyse (APD):
  • CCPD (kontinuierliche zyklische Peritonealdialyse)
  • NPD (nächtliche Peritonealdialyse)
  • TPD (Peritonealdialyse mit Tidalvolumen)

Shuntzentrum

Interdisziplinäres Shuntzentrum

Im Februar 2015 ist das interdisziplinäre Shunt-Zentrum der Charité am Campus Benjamin Franklin eröffnet worden. Das Team des Shunt-Zentrums setzt sich interdisziplinär aus Ärztinnen und Ärzten der Fachbereiche

  • Gefäßchirurgie,
  • Nephrologie,
  • Radiologie und interventionelle Angiologie zusammen.

Expertinnen und Experten dieser Fachdisziplinen kümmern sich interdisziplinär um Neuanlagen von Dialysezugängen aller Art und die Beseitigung von Komplikationen bereits genutzter Dialysezugänge.

Gemeinsam wurde ein "Fast Track" entwickelt, durch den akute Shunt-Verschlüsse in der Regel als Notfall-Operation am selben Tag revidiert werden. So können die Patienten und Patientinnen schnellstmöglich wieder über den ursprünglichen Dialysezugang therapiert werden.

Die Patientenanmeldung erfolgt telefonisch über das Patientenmanagement der nephrologischen Abteilung.

  • Anlage von Hämodialyseshunts
  • Behandlung von Hämodialyseshuntproblemen (Stenosen, Aneurysmata, High-Flow Shunts)
  • Anlage von temporären, getunnelten Hämodialysekathetern
  • Anlage von Peritonealdialysekathetern
  • Behandlung von Stenosen im Bereich des Beckens, der unteren und oberen Extremitäten

Verantwortliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dialysezentrums 06B

PD Dr. med. Markus Tölle
PD Dr. med. Markus Tölle

Leitender Oberarzt

Gabriele Goldhahn
Gabriela Goldhahn

Stationsleitung der Dialyse

Andrea Gerasch
Andrea Gerasch

stellvertretende Stationsleitung der Dialyse