SA - Morbus Ormond

Der Diabetes mellitus stellt neben dem arteriellen Hypertonus eine zweite Volkskrankheit dar, die zu weitreichenden Veränderungen an der Nieren führt, die als diabetische Nephropathie bezeichnet wird. Im Rahmen unserer SA "diabetische Nephropathie" konzentrieren wir uns auf die integrative Therapie wichtiger Risikofaktoren, die für die Progression der Niereninsuffizienz verantwortlich sind.

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einen Überblick über die Struktur und die Ansprechpartner unserer SA "Morbus Ormond" geben. Wir haben sowohl für ärztliche Kolleg(inn)en und Patient(inn)en eigene Kommunikationswege eingerichtet. Wir möchten Sie bitte, die für Sie vorgesehenen Kommunikationswege zu nutzen, damit wir Ihnen optimal zur Seite stehen können.

Besten Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung. 

Struktur

Im Rahmen der Spezialambulanz "Morbus Ormond" werden Patienten mit M. Ormond diagnostiziert und langfristig betreut. Hierzu stehen in unserem Haus alle zur Diagnostik notwendigen bildgebenden Verfahren einschließlich Sonographie, CT und MRT zur Verfügung.

Die retroperitoneale Fibrose (M. Ormond) stellt eine seltene und komplexe Systemerkrankung mit der Einbeziehung verschiedener Organsysteme dar. Gerade bei solchen "Orphan Diseases" ist eine verbindliche interdisziplinäre Zusammenarbeit von Nephrologen, Urologen, Gefäßchirurgen und Radiologen wichtig, um die zeitgerechte Diagnose stellen und die suffiziente Therapie beginnen zu können. Am Campus Benjamin Franklin werden im Rahmen von interdisziplinären Konferenzen zwischen Experten der einzelnen Fachdisziplinen jeder Fall individuell besprochen, mit dem Ziel der bestmöglichen medizinischen Versorgung unserer Patienten.

 

Beim M. Ormond (retroperitoneale Fibrose) handelt es sich um eine Form der Aortitis, welche laut aktuellem  vorliegenden Studiendaten zu ca. 70% primär und damit ohne identifizierbare Ursache bedingt ist. Pathophysiologisch wird bei der primären Form der retroperitonealen Fibrose von einer Autoimmunreaktion ausgegangen, die entweder durch eine Inflammation bei Atherosklerose oder im Rahmen einer systemischen Autoimmunerkrankung ausgelöst wird.

Zu etwa 30% liegt jedoch eine sekundäre Form vor, welche medikamentös, paraneoplastisch, infektionsbedingt oder aber z.B. durch Bestrahlung ausgelöst sein kann.

Patienten mit M. Ormond präsentieren sich in bis zu 90% der Fällen mit unspezifischen Schmerzen im unteren Drittel des Rückens und in den Flanken. Darüber hinaus können Symptome einer B-Symptomatik, wie Fieber, Übelkeit und Gewichtsverlust bestehen. Aber auch Schmerzen im Skrotum, eine Varikozele oder Hydrozele der Testis, rezidivierende postprandiale Bauchschmerzen auf Grund einer relativen Mesenterialischämie, sowie eine Claudicatio intermittens bei erweiterter Gefäßbeteiligung sind möglich. Des Weiteren kann es im Rahmen der fibrösen Ummauerung der Ureteren mit Medialisierung der Harnleiter häufig zu einem ein- oder beidseitigen Harnstau mit der Entwicklung eines postrenalen akuten Nierenversagen kommen. 

Leistungsspektrum der SA "Morbus Ormond"

  • Abklärung sekundärer Ursachen
  • Interdisziplinäre Besprechung der Fälle zur optimierten Therapie
  • Einleitung einer kausalen oder symptomatischen Therapie

So erreichen Sie uns!

Kontaktdaten der SA "Therapieresistenter Bluthochdruck"
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Für ärztliche Kollegen 030 450 514-552 030 450 7 514-700 nephro-mvz@charite.de
Für Patienten 030 450 514-700 030 450 7 514-700 nephro-mvz@charite.de
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