SA - HIV-assoziierte Nephropathien

HIV ist weltweit eine der häufigsten Infektionserkrankungen. 2013 waren geschätzt ca. 35 Millionen Menschen weltweit mit dem HI-Virus infiziert. Ca. 70% davon leben im subsaharischen Afrika. Die Einführung der antiretroviralen Therapie (ART) hat die Behandlung des HIV revolutioniert und die Prognose der Patienten entscheidend verbessert. Nephropathien im Rahmen einer HIV-Erkrankung oder im Rahmen der Therapie stellen wichtige nephrologische Herausforderungen dar.

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einen Überblick über die Struktur und die Ansprechpartner unserer SA "HIV-assoziierte Nephropathie" geben. Wir haben sowohl für ärztliche Kolleg(inn)en und Patient(inn)en eigene Kommunikationswege eingerichtet. Wir möchten Sie bitte, die für Sie vorgesehenen Kommunikationswege zu nutzen, damit wir Ihnen optimal zur Seite stehen können.

Besten Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung. 

Struktur

Im Rahmen dieser Spezialsprechstunde werden Patienten HIV-assoziierter Nephropathie behandelt. Ein Schwerpunkt der Betreuung liegt auf der Diagnostik Genese der Nephropathie. In enger Assoziation mit unseren Experten der Infektiologie behandeln wird unsere Patienten interdisziplinär. Die Betreuung der Patienten erfolgt in der Regel im Medizinischen Versorgungszentrum.

Lang bekannte AIDS-assoziierte Nephropathie – auch bekannt als HIV-assoziierte Nephropathie (HIVAN) – wurde 1984 zum ersten Mal beschrieben und stellte die häufigste renale Manifestation  des HIV in der präART-Ära dar. Die Erkrankung präsentiert sich mit meist nephrotischer Proteinurie und renaler Dysfunktion. Histopathologisch liegen diesen klinischen Veränderungen collapsing fokal-segmentale Glomerulosklerose (FSGS), tubuläre Dilatation und interstitielle Inflammation zugrunde. Unbehandelt führt HIVAN rasch zur Entwicklung einer terminalen Niereninsuffizienz. Seit der Einführung der ART sank sowohl die Inzidenz der HIVAN als auch das Risiko des Progresses zur terminalen Niereninsuffizienz und die klassische FSGS wurde häufiger.

Weitere glomeruläre Manifestationen des HIV sind HIV-assoziierte Immunkomplex-Nephropathie (HIV-immune complex disease=HIC-ICD), welche ein sehr breites Spektrum der glomerulären Veränderungen umfassen kann, minimal change disease, membranöse Nephropathie, Amyloidose, hämolytisch urämisches Syndrom/thrombotisch-thrombozytopene Prupura.  

Ein Nierenschaden kann auch als Folge der Medikamente im Rahmen der ART auftreten. Das kann direkt sein, wenn es unter Medikamenteneinfluss zur tubulo-interstitiellen Nephritis kommt (z.B. proximaler Tubulusschaden, Fanconi-Syndrom unter Tenofovir) oder indirekt als Folge der höheren Inzidenz von arteriellem Hypertonus, Diabetes mellitus und Hyperlipidämie, welche durch die ART bedingt ist.  

In unserer Spezialambulanz „HIV-assozierte Nephropathie“ widmen wir uns gleich mehreren Fragestellungen:

  • Routinemäßige Überprüfung hinsichtlich möglicher Nephropathie bei Patienten mit HIV. Bei Auffälligkeit veranlassen wir weitere Diagnostik, inklusive Nierenbiopsie, und erarbeiten anhand der Befunde und in Kooperation mit unseren Infektio¬¬logen einen neuen Behandlungsplan.
  • Mitbetreuung und Behandlung der Patienten mit HIV und bereits manifester chronischer Niereninsuffizienz (CNI), inklusive Anpassung der Medikamentendosis an die gegebene Nierenfunktion und Behandlung der CNI mit all ihren Folgen wie Störungen im Säure-Basen-Haushalt, arterielle Hypertonie, Knochenstoffwechsel, renale Anämie. Des Weiteren betreuen wir dialysepflichtige Patienten (Peritoneal- und Hämodialyse) mit HIV.
  • Vorbereitung der Patienten mit HIV auf die Nierentransplantation und Betreuung der Patienten mit HIV nach erfolgreicher Nierentransplantation.

So erreichen Sie uns!

Kontaktdaten der SA "Therapieresistenter Bluthochdruck"
Kontakt Telefonnummer Faxnummer Email
Für ärztliche Kollegen 030 450 514-552 030 450 7 514-700 nephro-mvz@charite.de
Für Patienten 030 450 514-700 030 450 7 514-700 nephro-mvz@charite.de
030 450 514-553

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So finden Sie uns!

Station
Bettenhaus
Etage
Fahrstuhl
HSA / MVZ
Ambulanzbereich
2. Etage
Fahrstuhl 19+20

Stationskarte

Wir haben Ihnen alle wichtigen Informationen auf einer Stationskarte zusammengefasst. Diese können Sie sich für das MVZ hier und für die Hochschulambulanz hier herunterladen und ausdrucken.

Ansprechpartner der Bluthochdrucksprechstunde

Priv. - Doz. Dr. med. Markus Tölle

002

Leitung der nephrologischen Normalstation und der Abteilung für extrakorporale Eliminationsverfahren

CharitéUniversitätsmedizin Berlin

CBF: Campus Benjamin Franklin

CharitéCentrum Innere Medizin mit Gastroenterologie und Nephrologie CC 13

Medizinische Klinik für Nephrologie

Postadresse:

Hindenburgdamm 30

12200 Berlin

t: +49 30 450 514 552

f: +49 30 450 514-946

Lageplan

Sonstiges:

Facharzt für Innere Medizin

Facharzt für Nephrologie

Hypertensiologe DHL

Lipidologe DGFF

Qualifikation zur fachgebundenen genetischen Beratung gemäß GenDG

Prof. Prof. h.c. Dr. med. Markus van der Giet

Markus van der Giet 600

Leitung des Nierentransplantationsprogramms der Charité am Standort Campus Benjamin Franklin (NTBF)

CharitéUniversitätsmedizin Berlin

CBF: Campus Benjamin Franklin

CharitéCentrum Innere Medizin mit Gastroenterologie und Nephrologie CC 13

Nephrologie, Endokrinologie und Transplantationsmedizin

Postadresse:

Hindenburgdamm 30

12200 Berlin

t: +49 30 8445 514 552

f: +49 30 8445 514-946

Lageplan

Sonstiges:

Facharzt für Innere Medizin

Facharzt für Nephrologie 

Hypertensiologe DHL

Dr. med. Alexander Reshetnik

1107 Alexander Reshetnik neu

Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Nephrologie

CharitéUniversitätsmedizin Berlin

CBF: Campus Benjamin Franklin

CharitéCentrum Innere Medizin mit Gastroenterologie und Nephrologie CC 13

CC13 - Abteilung für Nephrologie, Endokrinologie und Transplantationsmedizin

Postadresse:

Hindenburgdamm 30

12200 Berlin

Campus- bzw. interne Geländeadresse:

Hindenburgdamm 30

t: +49 30 450 614-677

f: +49 30 450 514-977

Sonstiges:

Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Nephrologie

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Kontaktmöglichkeiten Ärztliche Zuweiser.

Kontaktmöglichkeiten für Patienten.

Kontaktmöglichkeiten Privatsprechstunde.

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