SA - Diabetische Nephropathie

Der Diabetes mellitus stellt neben dem arteriellen Hypertonus eine zweite Volkskrankheit dar, die zu weitreichenden Veränderungen an der Nieren führt, die als diabetische Nephropathie bezeichnet wird. Im Rahmen unserer SA "diabetische Nephropathie" konzentrieren wir uns auf die integrative Therapie wichtiger Risikofaktoren, die für die Progression der Niereninsuffizienz verantwortlich sind.

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einen Überblick über die Struktur und die Ansprechpartner unserer SA "therapieresistenter Bluthochdruck" geben. Wir haben sowohl für ärztliche Kolleg(inn)en und Patient(inn)en eigene Kommunikationswege eingerichtet. Wir möchten Sie bitte, die für Sie vorgesehenen Kommunikationswege zu nutzen, damit wir Ihnen optimal zur Seite stehen können.

Besten Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung. 

Struktur

Diabetes mellitus ist zu einer Volkskrankheit geworden. Durch die hohe Prävalenz und Inzidenz von Diabetes mellitus ist die diabetische Nephropathie eine der Hauptursachen der chronischen Niereninsuffizienz und insbesondere der terminalen dialysepflichtigen Niereninsuffizienz. Zu den frühen klinischen Zeichen der diabetischen Nephropathie gehört die Entwicklung der Albuminurie, welche im Verlauf der Erkrankung bis in den nephrotischen Bereich zunehmen kann.  Histologische Veränderungen sind bereits vor dem Auftreten der Albuminurie und Verschlechterung der Nierenfunktion erkennbar. Sie umfassen Verdickung der glomerulären Basalmembran, mesangiale Expansion, glomeruläre Sklerose und hyaline Ablagerungen in den Arteriolen (Kimmelstiel-Wilson-Läsionen). Mehrere pathogenetische Mechanismen führen zur Entwicklung der diabetischen Nephropathie: Glomeruläre Hypertension und Hyperfiltration können sowohl durch Vasodilatation als auch durch erhöhtes Angiotensin II verursacht sein und tragen zur Entstehung und Progredienz der Glomerulosklerose bei. Ebenfalls kann der durch die hyaline Ablagerung verursachte, vaskuläre ischämische Schaden die Glomerulosklerose begünstigen. Sowohl Hyperglykämie direkt als auch durch die Hyperglykämie entstandene advanced glycation end products bewirken Matrixexpansion und mikrovaskuläre Veränderungen.

Die Behandlung des Diabetes mellitus bei Patienten mit diabetischer Nephropathie, insbesondere mit bereits eingeschränkter Nierenfunktion, stellt in mehreren Punkten eine Herausforderung dar:

  • Der bei der Diagnosestellung und Verlaufsbeurteilung etablierte Parameter „glykolisiertes Hämoglobin A1C“ kann die Hyperglykämie bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz und renaler Anämie und Dialysepatienten unterschätzen.
  • Viele der oralen Antidiabetika, welche für die Therapie des Diabetes mellitus Typ 2 verwendet werden, müssen mit fortschreitender Verschlechterung der Nierenfunktion in ihrer Dosis reduziert oder sogar abgesetzt werden.
  • Ebenfalls verändert sich der Insulinbedarf mit progredienter Niereninsuffizienz und mit Beginn eines Nierenersatzverfahrens wie Hämodialyse oder Peritonealdialyse nicht unerheblich.
  • Viele nicht-diabetische Glomerulopathien zeigen ähnliche Klinik (progrediente Albuminurie, Verschlechterung der Nierenfunktion) und können nur durch weitere Diagnostik differenziert werden.

In unserer Spezialambulanz „diabetische Nephropathie“ bieten wir komplette Diagnostik hinsichtlich der diabetischen Nephropathie an und führen ihre Therapie durch.  In einer engen Kooperation mit unseren Diabetologen kann das bestehende ambulante Therapiekonzept in Abhängigkeit von der Nierenfunktion adjustiert werden.  Im Fall einer hyperglykämen Entgleisung können die Patienten jederzeit auf unserer Station oder Intensivstation aufgenommen werden.

So finden Sie uns!

Station
Bettenhaus
Etage
Fahrstuhl
HSA / MVZ
Ambulanzbereich
2. Etage
Fahrstuhl 19+20

Stationskarte

Wir haben Ihnen alle wichtigen Informationen auf einer Stationskarte zusammengefasst. Diese können Sie sich für das MVZ hier und für die Hochschulambulanz hier herunterladen und ausdrucken.

So erreichen Sie uns!

Kontaktdaten der SA "Therapieresistenter Bluthochdruck"
Kontakt Telefonnummer Faxnummer Email
Für ärztliche Kollegen 030 450 514-552 030 450 7 514-700 nephro-mvz@charite.de
Für Patienten 030 450 514-700 030 450 7 514-700 nephro-mvz@charite.de
030 450 514-553

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