Medizinische Klinik für Nephrologie am Charité Campus Benjamin Franklin

Die Nephrologische Klinik der CharitéUniversitätsmedizin Berlin am Campus Benjamin Franklin umfasst mehrere Bereiche:

  • die internistische Station 14B
  • das Dialysezentrum 06B
  • die interdisziplinäre Intensivstation 32B
  • der ambulante Bereich mit Hochschulambulanz, Medizinischem Versorgungszentrum (MVZ) und Transplantationsambulanz

Die Behandlungsschwerpunkte liegen auf Erkrankungen der Nieren. Darüber hinaus werden insbesondere auf der Station 14B und der Intensivstation Patientinnen und Patienten mit einer Vielzahl von Erkrankungen aus dem gesamten Spektrum der Inneren Medizin behandelt.

Die Ärztinnen und Ärzte der Klinik für Nephrologie CBF weisen dabei gemeinsam eine hohe Kompetenzdichte auf, mit der sie den Behandlungsanforderungen täglich begegnen.

Als Partner des Transplantationsprogramms der Charité am Campus Benjamin Franklin (NTBF) versorgt die Klinik für Nephrologie im Berliner Südwesten nierentransplantierte Patientinnen und Patienten stationär und ambulant. Die Patientenversorgung erfolgt interdisziplinär: Es besteht eine Zusammenarbeit mit

  • der Chirurgie,
  • der Radiologie und
  • der Anästhesie.

Ein weiterer Fokus der Klinik besteht in der nephrologisch-internistischen Betreuung von zunehmend älter werdenden Patientinnen und Patienten. Dafür wurde ein integratives gerontonephrologisches Betreuungskonzepts ausgearbeitet.

Die Klinik für Nephrologie CBF leitet seit 2013 das DHL® zertifizierte Hochdruckzentrum der Charité und ist spezialisiert auf die Behandlung von therapieresistenem Bluthochdruck. Umfangreiche diagnostische Verfahren stehen hier zur Verfügung. Therapeutisch werden neben der medikamentösen Behandlung unterschiedliche interventionelle Verfahren zur Blutdrucksenkung bei entsprechender Indikation angeboten. Zu diesen Verfahren gehört die renale Denervation (elektrisch oder auch mit Alkohol) und die Barorezeptor-Stimulation (elektrisch oder auch mit passiver Stimulation). Neben diesen Verfahren werden zur Zeit weitere interventionelle Verfahren im Rahmen von Studien untersucht. Hierzu zählt u.a. die Anlage eines Rox Couplers.

Eine weitere Spezialkompetenz liegt auf der Diagnostik und Therapie des Morbus Ormond sowie IgG 4 assoziierten Autoimmunerkrankungen.