Renale Denervation

Die renale Denervation stellt ein neues potentes minimal-invasives Verfahren dar, mit dessen Hilfe der Blutdruck bei Patienten mit therapierefraktärem Bluthochdruck trotz maximierter medikamentöser Therapie mit gutem Erfolg langfristig gesenkt werden kann.

 

Was ist ein therapierefraktärer Bluthochdruck?

Als therapierefraktär bezeichnet man eine Bluthochdruckerkrankung, wenn der Blutdruck trotz der Einnahme von mindestens 3 blutdrucksenkenden Medikamenten, wobei ein Diuretikum enthalten sein sollte, nicht in den Zielbereich einstellbar ist. Es kommt regelmäßig vor, dass dieses Ziel trotz der Einnahme von mehr als 5 unterschiedlichen blutdrucksenkenden Medikamenten nicht zu erreichen ist.

Was ist ein therapierefraktärer Bluthochdruck?

Als therapierefraktär bezeichnet man eine Bluthochdruckerkrankung, wenn der Blutdruck trotz der Einnahme von mindestens 3 blutdrucksenkenden Medikamenten, wobei ein Diuretikum enthalten sein sollte, nicht in den Zielbereich einstellbar ist. Es kommt regelmäßig vor, dass dieses Ziel trotz der Einnahme von mehr als 5 unterschiedlichen blutdrucksenkenden Medikamenten nicht zu erreichen ist.

Wie wird eine renale Denervation durchgeführt?

Das Vorgehen bei einer renalen Denervation ist vergleichbar einer selektiven Darstellung der Nierenarterien im Rahmen einer Angiographie. Nach der Punktion eines arteriellen Gefäßes in der Leiste wird der Katheter unter Durchleuchtung bis in die Nierenarterie vorgeschoben. Nach Anlage der Katheterspitze an eine definierte Stelle der Gefäßwand werden die an der äußeren Seite des Gefäßes verlaufenden sympathischen Nervenfasern mittels Radiofrequenzablation gezielt verödet. Die Prozedur dauert insgesamt ca. 1 Stunde.

Muss ich im Krankenhaus bleiben

Zur Sicherheit und zur Kontrolle der Vitalwerte schließt sich ein kurzer Krankenhausaufenthalt an.

Sind Voruntersuchungen notwendig?

Als Voruntersuchung ist eine radiologische Darstellung der Nierengefäße vor einer renalen Denervation obligatorisch durchzuführen, um die anatomischen Verhältnisse im Vorfeld zu klären. Als Untersuchungen wird die Sonographie und Computertomographie der Nierengefäße routinemäßig durchgeführt.

Gibt es dazu wissenschaftliche Studien?

Ja, es sind bereits 2 Studien mit insgesamt ca. 100 Patienten erfolgreich durchgeführt worden, in denen übereinstimmend gezeigt werden konnte, dass es bei > 80 % der behandelten Patienten über einen Zeitraum bis zu 24 Monaten zu einer langanhaltenden deutlichen Blutdrucksenkung kam.

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